Der perfekte Start!

Der perfekte Start!

Der perfekte Start

15 Prozent aller neuen Mitarbeiter denken bereits am ersten Arbeitstag einmal an eine Kündigung, wie eine Studie des Human Capital Institutes herausfand!

Um dies zu umgehen, müssen die Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu Beginn eines neuen Jobs einige Regeln beachten:

Arbeitnehmer: Wie überstehe ich die ersten Tage

Endlich! Sie haben die Traumstelle gefunden und wähnen sich im siebten Himmel. Denn endlich liegt der Bewerbungsmarathon hinter Ihnen – aber leider die Probezeit vor Ihnen. Damit Sie nicht scheitern, sollten Sie einige Tipps beherzigen.

Nicht nur der erste Arbeitstag ist besonders wichtig. Sie sollten sich bereits im Vorfeld gut auf die neue Position vorbereiten. Sammeln Sie Information, prägen Sie sich vorab Namen und Strukturen ein sowie informieren Sie sich über aktuelle Trends. Erstens punkten Sie mit Vorwissen bei Ihren Kollegen bzw. können den Erklärungen viel schneller folgen.

Gönnen Sie sich nach der Arbeitszeit Erholung und verplanen Sie Ihre erste Arbeitswoche nicht privat mit vielen Terminen. Vergessen Sie nicht, dass die Probezeit einen Menge Kraft und Engagement kostet und Sie somit Erholung am Abend benötigen.

Zeigen Sie bei Ihren Kollegen großes Interesse und Lernbereitschaft. Fragen Sie viel, aber seien Sie nicht lästig. Nur wer richtig fragt, wirkt auch kompetent.

Nützen Sie jede Gelegenheit, um ein funktioniertes Netzwerk aufzubauen. Zeigen Sie auch Interesse an Ihren Kollegen und deren Leben. Nur mit der Beteiligung an Klatsch und Tratsch sollten Sie sich noch zurückhalten!

Präsentieren Sie Ihren Kollegen oder Chef nicht gleich in der ersten Woche große Verbesserungsvorschläge – das kommt nicht unbedingt bei allen gut an. Gegen das behutsame Einbringen von Ideen und Vorschlägen spricht natürlich aber nichts.

Also keine Angst: Die erste Woche ist die Schlimmste. Haben Sie diese gut überstanden, werden Sie mit Sicherheit auch erfolgreich sein. Als kleiner Tipp noch: Lassen Sie sich nur nicht anmerken, dass Sie eigentlich kaum einen Namen zu den vielen Gesichtern merken konnten.;D

Arbeitgeber: Tipps zum richtigen Onboarding

Dass die ersten Tage und Wochen ausschlaggebend sind, ob ein Arbeitnehmer sich im Unternehmen schnell wohl fühlt und dann schnell produktiv wird, vergessen leider sehr viele. Viele machen den Start unnötig schwer, indem kein Arbeitsplatz, kein Computer und kein Einarbeitungsplan parat steht. Wie Sie dies verhindern können:

Damit der Start kein “Sprung ins kalte Wasser” wird: Klären Sie alle Formalitäten wie die Unterfertigung des Dienstvertrages, Essens- und Zeiterfassungskarten sowie sämtliche relevanten Unterlagen bereits im Vorfeld. Neue Mitarbeiter sollten am ersten Tag das Gefühl erhalten, dass sie willkommen sind und sich „zu Hause“ fühlen können.

Klar sollte vor dem Eintritt des neuen Mitarbeitet geklärt werden, wer diesen einschulen wird. Außerdem sollte dem neuen Mitarbeiter ein „Buddy“ zur Seite gestellt werden. Diese sollte nicht für fachliche Fragen zum Arbeitsgebiet verantwortlich sein, sondern bei der Eingewöhnung und dem Kennenlernen des neuen Arbeitsgebers helfen. Darüber hinaus sollte vor Dienstantritt die notwenige Infrastruktur wie Arbeitsplatz, Zugangsdaten, Arbeitsmaterial etc. besorgt werden.

Der erste Tag bzw. die erste Woche im neuen Job dient vorrangig der Eingewöhnung. Der neue Kollege sollte nicht sofort nicht nur mit Meetings und Schulungen zugepflastert werden. Es ist wichtiger, dass er einmal sein Team und die Aufgaben kennenlernen.

Nach meiner Meinung kann das erste Feedbackgespräch bereits nach einem Monat stattfinden. Hier sollte noch innerhalb der Probezeit geklärt werden, ob dieses Dienstverhältnis Zukunft hat.

Fazit: Die Probezeit ist eigentlich wie eine „Verlobungszeit“ zwischen Unternehmen und neuem Mitarbeiter: Beide könnten sich nun kennen lernen und herausfinden, ob sie wirklich zusammenpassen.