Bildschirmpause – so gönnen Sie Ihren Augen eine Auszeit

Bildschirmpause – so gönnen Sie Ihren Augen eine Auszeit

Ob E-Mail beantworten, Internetrecherche oder das Erstellen von Protokollen oder Projektplänen. Während der Arbeitszeit verbringt man oft mehr als drei Stunden am Tag vor dem Bildschirm. Beachten Sie dabei die Gesundheit Ihrer Augen? Nein? Dann sollten Sie unseren Blogartikel lesen.

Fakt ist: Bildschirmarbeit ist für das Auge Schwerarbeit. Warum? Die Augen werden schlichtweg zu lange angestrengt. Die Folgen daraus sind meist trockene, gereizte oder gerötete Augen, da wir bei Bildschirmarbeiten weniger oft blinzeln, als wir eigentlich sollten. Sicherlich für Niemanden ein angenehmes Gefühl.

So beugen Sie überangestrengten Augen vor

Regelmäßige Pausen beugen diesen Beschwerden vor und sind daher unerlässlich. Nehmen Sie sich daher unbedingt die gesetzlich vorgeschrieben Bildschirmpausen von 10 Minuten alle 50 Minuten, um Ihre Augen zu entlasten. Augen, die lange die gleiche Entfernung fixieren mussten, freuen sich immer über Abwechslung.

Wie entspanne ich richtig meine Augen?

Um die Augen währen der Bildschirmpausen entsprechend zu entspannen helfen folgende Übungen:

  • Nah-Fern-Sehen 1:Einen Zeigefinger etwa 15 Zentimeter vor die Nase halten, den anderen weitere 15 Zentimeter dahinter. Den Blick langsam und gleichmäßig von einem Finger zum anderen richten.
  • Nah-Fern-Sehen 2: Fixieren Sie einen Stift in etwa 30 Zentimeter Entfernung vor der Nase. Dann soll der Blick in die Ferne schweifen, verschiedene Gegenstände abtasten und wieder zum Stift zurückkehren.
  • Augen schließen: Schließen Sie bei der Bildschirmarbeit öfter für ein paar Sekunden die Augen. Versuchen Sie, ab und zu kurze Textabschnitte blind zu schreiben.
  • Entspannende Gesichtsmassage: Schließen Sie die Augen, reiben Sie Ihre Hände leicht aneinander, bis sie sich warm anfühlen, und streichen Sie dann langsam und sanft in großen Kreisen, links und rechts beginnend von der Stirn hinunter zur Wange Richtung Kinn, den Nasenflügel entlang wieder Richtung Stirn. Wiederholen Sie die Gesichtsmassage einige Male.
  • Palmieren: Reiben Sie die Hände aneinander, bis sie sich warm anfühlen. Legen Sie die Handflächen über die geschlossenen Augen, und spüren Sie die angenehme Wärme der Hände. Atmen Sie entspannt ein bis zwei Minuten tief aus und ein. Danach öffnen Sie langsam wieder die Augen.
  • Augenrandmassage: Legen Sie die Daumen an die Schläfen und massieren Sie mit den Zeigefingern, von der Nasenwurzel aus, den oberen Rand der Augenhöhle.
  • Liegende Acht: Schließen Sie die Augen und führen Sie mit der Nasenspitze rund zwanzigmal eine liegende Acht durch, wechseln Sie nach zehnmal die Richtung.
  • Gelegentliches Gähnen: Lassen Sie das Unterkiefer locker geöffnet, atmen Sie durch den Mund kräftig ein, und gähnen Sie herzhaft! Diese An- und Entspannung regt die Gesichtsmuskulatur angenehm an!

Außerdem sollten Sie diese generellen Arbeitsbedingungen schaffen

  • Achten Sie bewusst auf den Standort des Bildschirms. Es ist sinnvoll, den Bildschirm nicht direkt vor dem Fester zu positionieren, sodass sich das Fenster darin spiegelt.
  • Bildschirmhintergrund und Bildschirmumgebung sollten nicht schwarz sein. Anders wird die Helligkeitsanpassung des Auges gestört.
  • Stellen Sie Blumen auf. Blumen oder Grünpflanzen in der Nähe Ihres Arbeitsplatzes entspannen die Augen.
  • Passen Sie die Helligkeit und Kontraste des Bildschirms an Ihre individuellen Bedürfnisse an.
  • Achten Sie auf die Entfernung des Bildschirms. Es sollte ein Mindestabstand von 50 Zentimetern sein.
  • Lüften Sie den Raum. Frische Luft regt die Durchblutung an und hilft den Augen zu entspannen.
  • Achten Sie auf Ihre Arbeitsplatzgestaltung. Eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung trägt dazu bei, die Belastungen der Augen gering zu halten.
Noch ein Tipp

Vermeiden Sie längeres Lesen von elektronischen Texten direkt am Bildschirmgerät. Die Augenmuskulatur erschlafft mit der Zeit und beeinträchtigt so das Sehvermögen. Drucken Sie längere Texte stattdessen aus und lesen Sie diese auf dem Papier. Sollten Sie dennoch auf dem Bildschirm lesen wollen, legen Sie sich einen Flachbildschirm mit ausreichender Bilddiagonale zu.