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Schon wieder Jobangebote?!

Schon wieder Jobangebote?!

Die Akquisitionsflut der Headhunter und wie man damit umgehen sollte …

Eine Kontaktaufnahme wegen einer neuen Jobchance über die sozialen Medien ist schon alltäglich bei Ihnen? Kann man das vermeiden, wenn man im Moment kein Interesse daran hat? Und wenn nicht, wie reagiert man richtig im Sinne von Bestimmtheit, Höflichkeit und ohne Brücken abzubrechen?

Vor allem in Zeiten eines so akuten Mitarbeitermangels hilft auch der beste Ruf eines Unternehmens und ein ansprechendes Personalmarketing kaum noch, notwendigen Personalzubau dadurch abzusichern. Entsprechend tritt Active Sourcing, also das direkte Kontaktieren von potentiellen Kandidaten immer mehr in den Vordergrund. Wie gehen Sie nun als Top-Talent mit zahlreichen Anfragen um und treffen die richtige Entscheidung? 

Einstellungen im Social Media Profil

Die Plattformen bieten unterschiedliche Möglichkeiten, nach außen hin bekannt zu geben, dass man derzeit an keinen Angeboten interessiert ist, vom Verbieten von Nachrichten von Leuten, die man nicht kennt (was meist auf Headhunter zutrifft) bis hin zu einem klaren Vermerk, dass man zurzeit über einen neuen Job nicht sprechen will (dies wird von den seriösen Beratern in der Branche in der Regel auch berücksichtigt). Job-Infos über die Nachrichtenfunktion auf den diversen Plattformen kann man meist nicht komplett unterdrücken, man muss diese aber auch nicht lesen.

Umgang mit Anfragen

Wer sein Social Media Profil offen hält, wird – je nach nachgefragten Jobs und der Detailliertheit des eigenen Profils – auch Anfragen erhalten. Und hier gilt immer: FÜHLEN SIE SICH GUT, SIE FALLEN BEI HR-SPEZIALISTEN POSITIV AUF! Die Anfragen sind durchaus unterschiedlich und reichen von einer kurzen Info über den Job mit einer Bitte um Kontaktaufnahme bis zur Übersendung des gesamten Positionsprofils. Und auch hier gilt immer: NICHT REAGIEREN GEHT GAR NICHT! Selbst wenn Sie sich derzeit absolut nicht mit Jobwechsel auseinandersetzen möchten, stecken Sie nicht einfach den Kopf in den Sand – Sie wissen nie, wann sich ein Kontakt mit einem Headhunter bezahlt machen wird. Je nach Ihrer Interessenslage haben Sie im Wesentlichen drei Möglichkeiten:

1. Sofortige Absage

Schreiben Sie kurz zurück, bedanken Sie sich für das Interesse und sagen Sie ab. Kleiner Tipp: Geben Sie dem Headhunter eventuell auch Ihre Handynummer oder Ihre private E-Mail-Adresse, Sie signalisieren damit, in zumindest losem Kontakt bleiben zu wollen und werden bei künftigen TOP-Jobs bevorzugt – vielleicht passt es ja ein anderes Mal.

2. Einholung weiterer allgemeiner Informationen über den Job

Sollte Sie keine Details über die offene Position bekommen haben, aber auch noch nicht mit dem Berater telefonieren wollen, fordern Sie weitere Infos über den Kontakt in den sozialen Medien an. Sie geben damit noch nichts preis und können sich vorab einen besseren Überblick verschaffen: was sind die Voraussetzungen, wo ist der Arbeitsort, was beinhalten die Arbeitsaufgaben, welche Benefits gibt es, wie ist der Gehaltsrahmen usw. Nach einer gründlichen Überlegung können Sie entscheiden, ob diese neue Jobmöglichkeit überhaupt interessant ist. Entweder Sie sagen dann ab, oder nehmen einen ersten telefonischen Informationsaustausch wahr.

3. Telefonische Kontaktaufnahme

Zögern Sie nicht, das Angebot zu hinterfragen und mehr Informationen zu fordern. Personalberater und Headhunter sind die Schnittstelle zwischen einem potentiellen Arbeitgeber und Ihnen, als interessanten Kandidaten und sind dazu da, Sie zu informieren. Nutzen Sie diese Chance, um sich Ihrer Entscheidung schlussendlich sicher zu sein. Ebenso hat nach einem solchen Telefonat ein Berater in der Regel mehr Informationen über Sie, Ihre beruflichen Interessen und Vorstellungen und kann Ihnen künftig zielgerichtetere Angebote machen, auch wenn das aktuelle nicht passt oder im Moment einfach nicht von Interesse ist.

Und selbst dann kennen Sie vielleicht Bekannte, Freunde oder Kollegen, denen die angebotene Position mehr zusagt oder zu denen diese besser passt. Oftmals werden dafür auch nicht uninteressante Goodies für eine Referenz ausgelobt. 

Vertiefendes Gespräch

Ist beidseitiges Interesse vorhanden, folgt ein Interview mit dem Personalberater persönlich oder online. Unsere Blogs bieten dazu vielfältige Tipps und Infos, z.B.: Bewerbungsgespräch per Video – teamFORCE.

 „Es sind nicht die Ereignisse unseres Lebens, die zählen, sondern wie wir auf sie reagieren.

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