Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Job?

Welche Gehaltsvorstellung haben Sie?

Unzufrieden mit Ihrem Job?

Immer mehr Arbeitnehmer sind unzufrieden mit Ihrem Job und haben zumindest schon einmal darüber nachgedacht, zu kündigen. Dabei hat Frust im Job oft gar nichts mit der ausführenden Tätigkeit zu tun, sondern vielmehr mit der eigenen Einstellung.

In vielen Fällen hat Unzufriedenheit im Arbeitsverhältnis nämlich mit unerfüllten Erwartungen zu tun. Besonders oft sind Arbeitnehmer frustriert, wenn man nicht genügend Anerkennung erhält, mangelnde Entwicklungschancen gegeben sind oder eine zu geringe finanzielle Vergütung der Fall ist.

Bevor Sie also entschlossen „das Handtuch werfen“ und Ihren derzeitigen Job aufgeben, macht es Sinn, sich mit dem Zustand der Unzufriedenheit auseinander zu setzen.

Was kann ich gegen Frust am Arbeitsplatz tun?

Sicherlich haben Sie bereits das ein oder andere Mal mit dem Gedanken gespielt, den Job zu wechseln. Wenn der Zustand der Unzufriedenheit auch Ihr ständiger Wegbegleiter ist und mehrere Faktoren nicht mehr stimmen, sollten Sie dies auch tun. Wenn Sie Ihren Job jedoch nicht aufgeben möchten oder aus gegebenen Gründen nicht können, hilft es oft einfach wieder Gefallen an der Arbeit zu finden bzw. mit einer anderen Ansichtsweise an die Thematik heran zu gehen.

Natürlich möchten wir alle mit dem, was wir täglich tun, zufrieden sein und in unserer Arbeit Glück und Erfüllung finden. Dies ist wohl das, was jeder erstrebenswert findet. Doch seien wir einmal ehrlich: Dauerhafte Zufriedenheit im Job ist zweifelsfrei nicht permanent zu erreichen, auch bei den spannendsten Aufgaben nicht.

Es kann also durchaus hilfreich sein, sich das Große Ganze vor Augen zu führen. Sind es bei Ihnen einfach nur einzelne Tage, die Ihnen die Nerven rauben, oder sind Sie jeden Tag unzufrieden? Generell sollte man sich im Klaren sein, dass Erfolg im Job bzw. Glücklichsein eigentlich nur das Sahnehäubchen ist. Auch sollte man bei der Betrachtung seiner derzeitigen Situation die Emotionen einmal außen vor lassen und eine realistische Sicht auf den Beruf ausüben. Denken Sie oft nach Feierabend an die Arbeit und sind dadurch frustriert?

Machen Sie sich klar, dass Ihre Arbeit nicht Ihr Lebensinhalt ist. Seien Sie sich außerdem im Klaren, dass ein Arbeitsverhältnis genau genommen eigentlich nur ein Tauschgeschäft zwischen zwei Parteien ist. Sie werden von Ihrem Arbeitgeber dafür bezahlt, dass Sie die geforderte Leistung erbringen und umgekehrt. D.h. Sie werden praktisch nicht dafür bezahlt, um ständig vom Chef gelobt zu werden (auch wenn Sie sich jenes wünschen würden). Außerdem macht es bei Unzufriedenheit Sinn, jeden Tag Revue passieren zu lassen und sich darauf zu konzentrieren, was an diesem Tag gut gelaufen ist und was Sie geschafft haben, anstatt sich darüber zu ärgern, was falsch gelaufen ist. Wenn Sie Ihre Arbeit und Ihren derzeitigen Zustand einmal aus einer sachlichen Haltung reflektieren, werden Sie sehen, dass Sie nicht einige Einsichten bekommen werden sondern auch zufriedener, souveräner und unabhängiger werden.

Und wenn auch die Selbstreflexion nichts mehr bringt, dann sollten Sie sich eventuell doch nach einem neuen Arbeitgeber umsehen.