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„Was ziehe ich bloß an?“ – Dresscode beim Vorstellungsgespräch

Es sind nur Millisekunden, die ausreichen, um sich von seinem Gegenüber einen ersten Eindruck zu verschaffen. Umso wichtiger ist also die Frage: Was ziehe ich bloß an? Denn Fakt ist: Kleider machen nicht nur Leute, sondern sind auch Teil der Kommunikation.

 

Die Position ist entscheidend bei der Kleiderwahl

Gleich einmal vorab: Ein Patentrezept für jede Bewerbungssituation gibt es nicht. Für verschiedene Berufsgruppen gelten unterschiedliche Dresscodes. Unter anderem sind Hierarchieebene, Branche und Aufgabengebiet ausschlaggebend für die Wahl der „richtigen“ Kleidung. Stellen Sie sich also vorab die Frage: Um welche Position handelt es sich hierbei? Geht es um eine Führungsposition, eine Stelle als Praktikant, werden Sie in einer Werkstatt oder Unternehmensberatung arbeiten, Kundenkontakt haben oder im Back Office sein? Kleiden Sie sich also dem Job entsprechend. Wenn Sie nicht genau wissen, welcher Dresscode erwartet wird, fragen Sie einfach vorab bei Ihrem Gesprächspartner nach.

 

Regeln, die bei jedem Vorstellungsgespräch gelten

Doch egal für welche Position Sie sich bewerben, an diesen „Dresscode-Regeln“ können Sie sich immer orientieren:

 

Für Bewerberinnen:

  • Kostüm, Hosenanzug oder eine Kombination aus Rock oder Hose und Blazer in klassischen Farben wie grau, dunkelblau, schwarz, anthrazit, beige oder braun
  • Ihre Kleidung sollte gut sitzen und so passen, dass Sie im Gespräch nicht an Ihre Kleidung denken müssen
  • Helle oder farbige Bluse oder T-Shirt/ Top unter dem Blazer
  • Individuelle Accessoires, zum Beispiel ein farbiges, edles Tuch
  • Schmuck, aber nur in Maßen
  • Dasselbe gilt für Ihr Make-up!
  • Nylonstrumpfhosen oder -strümpfe in dezenten Farben, übrigens auch im Sommer nie ohne
  • Guter Haarschnitt! Und ein dezentes Parfum!
  • Gut geputzte, zum Outfit passende Schuhe
  • mit normal hohen Absätzen, die Sie schon mal getragen haben und wissen, dass Sie damit gut laufen können
  • Tasche oder Mappe für Ihre Bewerbungsunterlagen und Infomaterial

 

Dresscode für Bewerber:

  • Schwarzer, grauer oder dunkelblauer Anzug
  • Eine passende, farblich nicht auffällige Krawatte.
  • Weißes oder hellfarbiges, gut gebügeltes Hemd!
  • Schwarze, graue oder zur Anzugfarbe passende Socken!
  • Geputzte, nicht abgelaufene Lederschuhe, idealerweise schwarz oder zumindest in dunklen Farben.
  • Frisch gewaschene, gut geschnittene Haare!
  • Tasche oder Mappe für Ihre Bewerbungsunterlagen oder das Infomaterial! Möglichst keinen Rucksack.

 

Insgesamt wirken Sie, ob Bewerber oder Bewerberin, im Vorstellungsgespräch professionell und gut angezogen, wenn Ihre Kleidung gut sitzt, nicht zu eng und nicht zu weit ist.

 

Es kann Ihnen immer passieren, dass Sie sich im Vorstellungsgespräch zu schick vorkommen und dann nicht wohl in Ihrer Haut fühlen, gerade weil die potenziellen Vorgesetzten und auch die Personaler lockerer angezogen sind. Nicht ärgern, Ihre Gesprächspartner dürfen das, auch wenn man sich es als Bewerber anders wünschen würde. Was auch immer Sie in Ihrer äußeren Erscheinung tun: Sie sollten sich in und mit Ihrer Kleidung wohl fühlen und Sie selbst sein, damit Sie im Bewerbungsgespräch als Persönlichkeit ankommen, nicht als Bild.